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Freiwilligenbörse Oberberg
Wilhelm-Breckow-Allee 6
51643 Gummersbach

Telefon 0 22 61-91 00 98
E-Mail: freiwilligenboerse@
berg.net

Öffnungszeiten im Haus der IKK-
donnerstags 15.00 Uhr - 17.00 Uhr

dienstags von 10.00 bis 12.00 Uhr und
mittwochs von 15.00 bis 17.00 Uhr finden Sie
die Weitblick - Lotsen in unserem Büro

 
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Herzlich willkommen!

 
 

Sie brauchen

> eine Aufgabe, die Spaß macht.


Sie besitzen

> Fähigkeiten, die andere

begeistern.


Sie suchen

> neue Kontakte.


Sie wollen 

> ein anderes Lebensgefühl.

 
 

Dann sollten wir uns kennenlernen!

Trotz vielstimmiger Klagen, immer weniger Menschen seien bereit, in Vereinen, Parteien, Kirchen oder Wohlfahrtsorganisationen ein "Ehrenamt" zu übernehmen, ist die Zahl der Menschen, die unbezahlte Arbeit in unsere Gesellschaft einbringen, in den letzten Jahrzehnten enorm gestiegen.

Bürgerinitiativen, Selbsthilfegruppen, Umweltschutzgruppierungen zeigen, dass es außerhalb der klassischen ehrenamtlichen Strukturen eine noch nicht ausgeschöpfte Bereitschaft zu sozialem Engagement gibt.

Die Ausweitung von projektbezogenem, überschaubaren Engagement weist auf einen Strukturwandel hin. Einer Arbeit, die unmittelbar am Ergebnis orientiert ist, wird oft der Vorrang vor einer dauerhaften Mitgliedschaft in Vereinen oder Verbänden gegeben.

Mitwirkungsmöglichkeit an Lösungen, Persönliche Betroffenheit und zeitliche Befristung sind zunehmend Voraussetzung für die Bereitwilligkeit zu ehrenamtlicher Arbeit.

 
     
 
 
 

Sehr geehrter Herr Landrat, sehr verehrte Damen und Herren,

liebe Mitarbeiterinnen, Freundinnen und Freunde!

Die Vorgeschichte der Freiwilligenbörse Oberberg begann im Frühjahr 1998, da nahmen einige Frauen aus der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen an einer Veranstaltung teil, die der damalige Kreisvorsitzende der SPD, Friedhelm Julius Beucher, in Bergneustadt zum Thema ‚Ehrenamt’ organisiert hatte.

Mitreißend und mit großer Überzeugungskraft entwarf Heinz Janning, Gründer und Geschäftsführer der Freiwilligenagentur in Bremen, als Referent ein Bild vom ‚Neuen Ehrenamt’, vom anderen Blick auf das Potenzial von Ehrenamtlichkeit, und wir AsF-Frauen begannen umgehend, von einem regionalen Netzwerk zu träumen, das gemeinnützige Organisationen und Menschen verbindet, die in vielfältiger Weise an bürgerschaftlichem Engagement interessiert sind.

Die Initiativgruppe zur Gründung einer Freiwilligenbörse im oberbergischen Kreis entstand dann im Sommer 1998 aus der Zusammenarbeit von drei Frauen aus der AsF – Beate Ruland, Erika Töpfer und Ulla Gelbert – , einer Mitarbeiterin des Kreisgesundheitsamtes – Elisabeth Honisch –, zwei Mitarbeiterinnen des Caritas-Verbandes – Annemie Weingarten und Maria Potthast –  und der Pflegedienstberaterin der Stadt Gummersbach – Ilse Kirsch.

Alle Frauen kannten aus ihren Erfahrungsbereichen nicht nur die vielfältige Notwendigkeit ehrenamtlicher Arbeit als auch das Bedürfnis vieler Menschen, sich sinnvoll und zufriedenstellend zu engagieren.

Wesentliches Anliegen der Initiativgruppe war es in der Gründungsphase, eine Trägergemeinschaft aufzubauen, die eine breite Akzeptanz in der Öffentlichkeit garantiert. Und so kamen zu AWO und Caritas-Verband auch die IKK Nordrhein, das Diakonische Werk, das Katholische Bildungswerk, das Deutsche Rote Kreuz, der Deutsche Hausfrauenbund und der Verein für soziale Bildungsarbeit (VSB) hinzu. Von den Parteien konnten Bündnis 90-Die Grünen und die SPD für die Trägergemeinschaft gewonnen werden.
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