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Sehr geehrter Herr Landrat, sehr verehrte Damen und Herren,
liebe
Mitarbeiterinnen, Freundinnen und Freunde!
Die
Vorgeschichte der Freiwilligenbörse Oberberg begann im Frühjahr 1998, da
nahmen einige Frauen aus der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen
an einer Veranstaltung teil, die der damalige Kreisvorsitzende der SPD,
Friedhelm Julius Beucher, in Bergneustadt zum Thema ‚Ehrenamt’ organisiert
hatte.
Mitreißend und mit großer Überzeugungskraft entwarf Heinz Janning, Gründer
und Geschäftsführer der Freiwilligenagentur in Bremen, als Referent ein Bild
vom ‚Neuen Ehrenamt’, vom anderen Blick auf das Potenzial von
Ehrenamtlichkeit, und wir AsF-Frauen begannen umgehend, von einem regionalen
Netzwerk zu träumen, das gemeinnützige Organisationen und Menschen
verbindet, die in vielfältiger Weise an bürgerschaftlichem Engagement
interessiert sind.
Die
Initiativgruppe zur Gründung einer Freiwilligenbörse im oberbergischen Kreis
entstand dann im Sommer 1998 aus der Zusammenarbeit von drei Frauen aus der
AsF – Beate Ruland, Erika Töpfer und Ulla Gelbert – , einer Mitarbeiterin
des Kreisgesundheitsamtes – Elisabeth Honisch –, zwei Mitarbeiterinnen des
Caritas-Verbandes – Annemie Weingarten und Maria Potthast – und der
Pflegedienstberaterin der Stadt Gummersbach – Ilse Kirsch.
Alle
Frauen kannten aus ihren Erfahrungsbereichen nicht nur die vielfältige
Notwendigkeit ehrenamtlicher Arbeit als auch das Bedürfnis vieler Menschen,
sich sinnvoll und zufriedenstellend zu engagieren.

Wesentliches Anliegen der Initiativgruppe war es in der Gründungsphase, eine
Trägergemeinschaft aufzubauen, die eine breite Akzeptanz in der
Öffentlichkeit garantiert. Und so kamen zu AWO und Caritas-Verband auch die
IKK Nordrhein, das Diakonische Werk, das Katholische Bildungswerk, das
Deutsche Rote Kreuz, der Deutsche Hausfrauenbund und der Verein für soziale
Bildungsarbeit (VSB) hinzu. Von den Parteien konnten Bündnis 90-Die Grünen
und die SPD für die Trägergemeinschaft gewonnen werden.
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