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Zum Aufbau eines Engelmuseums in Engelskirchen
werden noch Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer
gesucht.
Himmlische Zeiten!
Am Anfang war
… Johann Fischer in Engeldorf bei Kürten, der seit 30 Jahren
Himmelsboten zusammentrug und in seinem Haus und Garten
ausstellte – Engel aus Stein, aus Holz, Porzellan oder
Papier, gestickt, gemalt oder skurril gebastelt, winzig bis
mannsgroß. Etwa 20.000 Engel umfasst die Sammlung, die 2002
ins Guinness Buch der Rekorde als ‚Größte Engel-Sammlung der
Welt’ eingetragen wurde. Herr Fischer wurde älter und konnte
seine Sammlung nicht mehr
angemessen
pflegen, also suchte er für sie ein neues Zuhause.
Und da kam
die Zukunftswerkstatt – eine Initiative der Frauenagenda –
vor vier Jahren auf die Idee, Herrn Fischer als neues
Domizil für seine Sammlung Engelskirchen vorzuschlagen.
(Bild zum Vergrößern bitte anklicken)
Nicht
nur das Christkindpostamt in Engelskirchen, in dem seit
nunmehr 25 Jahren in der Vorweihnachtszeit Briefe aus aller
Welt eintreffen und vom Christkind und seinen hilfreichen
Engeln beantwortet werden, überzeugte den Sammler. Auch die
‚Himmlischen Zeiten’, für die die Zukunftswerkstatt mit
einem Engel wirbt, und vor allem die Engelwerkstatt der
Gemeinschaftshauptschule Ründeroth begeisterten Herrn
Fischer, sodass er im Sommer des letzten Jahres seine
Sammlung treuhänderisch an zwei Vertreter der
Zukunftswerkstatt übergab.
„Die in
Engelskirchen sind wahre Engel-Fachleute, die sind mit so
viel Herzblut dabei! Da ist meine Sammlung sehr gut
aufgehoben“, ist sich der Sammler sicher, „Engelskirchen ist
wie maßgeschneidert.“
Auch unser
neuer Bürgermeister Dr. Gero Karthaus erkannte schnell,
welch große Öffentlichkeitswirkung das anvisierte Ziel –
das ‚Engelmuseum Engelskirchen’ – haben könnte und er
unterstützte die Initiative begeistert. Aus dem Kreis der
Zukunftswerkstatt, dem inzwischen auch Vertreter der
Kreissparkasse, Volksbank, Provinzialversicherung, der
Engelwerkstatt und ein Architekt angehören, wurde Anfang
dieses Jahres der ‚Engelverein e.V.’ gegründet, der die
Sammlung betreuen, weitere Mitglieder und Sponsoren werben
und die Planung eines ‚Engelmuseums’ in Angriff nehmen will.
Mit einer
kleinen Engel-Ausstellung im Alten Wollager und im
Rathausfoyer wurde der Öffentlichkeit im Dezember eine
Ahnung davon vermittelt, was das heißen kann:
„Engelskirchen, einfach himmlisch!“ |